Viele Restaurants suchen heute eine Foodora-Alternative, weil sie mehr Kontrolle wollen. Bei Foodora (und ähnlichen Plattformen) bekommst du oft schnell Reichweite. Dafür gibst du aber auch ein Stück vom Business ab: Daten, Abläufe, manchmal auch viel Geld durch Gebühren.
Eine Alternative ist, die Bestellungen selbst zu steuern – mit einer Online-Lösung wie einer Lieferdienst-Software. Genau hier setzt Lieferkassen (CashDesk) an: Laut Anbieter läuft der Prozess vom Eingang der Bestellung bis zur Lieferung über ein Kassensystem mit mehreren Dashboards, damit du alles im Blick behältst.
Kategorien
Nicht jede Alternative passt zu jedem Laden. Darum hilft es, zuerst die Kategorien zu kennen. Es gibt grob drei Wege:
- Platform-Modelle: Du nutzt einen Marktplatz, dort sind viele Users und Customers.
- Eigene Systeme: Du baust deine eigene Website fürs Food Ordering und behältst mehr Präsenz.
- Mischformen: Plattform + eigene Lösung (für mehr Choice und weniger Abhängigkeit).
Für Restaurants ist es wichtig: Was willst du wirklich? Mehr Convenience für Diners, bessere Restaurant Operations oder mehr Marketing-Freiheit?
Food Delivery
Food Delivery bedeutet heute mehr als „Essen bringen“. Viele Kunden bestellen auch Lebensmittel. Und in manchen Märkten sind riesige Lebensmittellieferunternehmen aktiv, mit Tausenden von Fahrten pro Tag.
Damit das klappt, braucht es:
- klare Funktionen in der Software
- gute Logistik (also Planung und Wege)
- zuverlässige Tools für Küche, Kasse und Fahrer
Lieferkassen beschreibt z. B. Drei Bereiche im System: Kasse, Küche und Lieferanten und eine automatische Zuweisung für bar zu zahlende Aufträge.
Foodora
Foodora ist für viele Kundinnen und Kunden bekannt, weil man dort schnell per App bestellen kann – oft sehr bequem, auf Android genauso wie auf anderen Geräten. Foodora beschreibt sich selbst als Delivery- und Quick-Commerce-Anbieter in mehreren europäischen Ländern.
Aber aus Sicht von Restaurants kommt die große Frage: Wer besitzt den Kontakt zum Gast? Wenn der Account und die Beziehung zur Kundschaft bei der Plattform liegen, wird später das Wechseln schwer.
Darum schauen viele Betriebe auf Competitors wie Wolt oder Deliveroo oder auf Anbieter, die helfen, einen eigenen Service aufzubauen. (Und ja: in anderen Regionen sind auch DoorDash, Grubhub oder Instacart bekannte Namen – zum Beispiel in den USA, in Großbritannien oder in Kanada.)
Food Service Industry
In der Food Service Industry zählt am Ende nicht nur Geschmack, sondern Ablauf. Ein paar Minuten können entscheiden, ob ein Kunde wiederkommt.
Hier ein technischer Blick (mit Fachbegriffen), wie moderne Systeme arbeiten:
Ein Liefersystem verwaltet Order-Daten zentral, verteilt sie an Küche und Versand, berechnet Routen, organisiert Fahrereinsätze in Schichten und nutzt Analytics, um Zeiten, Auslastung und Fehler zu erkennen. Zusätzlich gibt es Regeln für Abholung, Teillieferung und sogar Überlieferung, wenn ein Auftrag aus Versehen doppelt rausgeht. Manche Anbieter integrieren das in Commerce-Prozesse, inklusive Export für Buchhaltung und Auswertungen.
Und jetzt ganz einfach erklärt:
Du bekommst eine neue Bestellung. Die Küche sieht sofort, was zu tun ist. Ein Fahrer wird passend zugeteilt. Du siehst, wo er ist. Und du erkennst schnell, ob etwas zu lange dauert.
Lieferkassen nennen dafür zum Beispiel GPS-Tracking, Managementberichte und Export in Buchhaltungspakete.
Welche Optionen sind in der Praxis beliebt?
Viele Restaurants vergleichen heute mehrere Anbieter und machen Vergleiche nach Preis und Nutzen. Typische Options sind:
- Plattformen für Takeaway und Lieferung (schnell startklar, aber oft teuer)
- Eigene Bestellseite als Lösung (mehr Kontrolle, oft bessere Marge)
- Systeme mit Fahrer-App und Leitstand, damit Service und Effizienz steigen
Wenn du selbst auslieferst, ist eine gute Fahrer-App Gold wert. Lieferkassen beschreibt eine Lieferanten-App mit GPS „Track & Trace“, damit man sieht, ob der Fahrer zurück ist und die nächste Bestellung vorbereitet werden kann.
Preise, Features und Vorteile: So triffst du eine saubere Entscheidung
Bei Preisen und Features lohnt es sich, nicht nur auf die Zahl zu schauen, sondern auf den Alltag:
- Spart es Zeit in den Operations?
- Hilft es bei Details wie Belegen, Zeiten, Lohnkosten?
- Gibt es schnellen Support?
- Passt es zum B2C, wo Endkunden direkt bestellen?
Die Vorteile einer eigenen Lösung sind oft: mehr Kontrolle, mehr Daten, weniger Abhängigkeit. Der Nachteil: Du musst dich um Dinge kümmern, die die Plattform sonst übernimmt.
Ein guter Tipp: Schreib eine Mini-Liste für dein Team, ganz kurz:
- Was muss sekundenschnell gehen?
- Wo passieren die meisten Fehler?
- Was nervt Kunden am meisten?
Dann testest du 1–2 Produkte, und du entscheidest nach echten Ergebnissen – nicht nach Werbung.
Fazit
Eine Foodora-Alternative ist nicht automatisch „besser“. Sie ist dann besser, wenn sie zu deinem Restaurant passt. Wenn du Reichweite brauchst, kann eine Plattform helfen. Wenn du Kontrolle und saubere Abläufe willst, ist eine eigene Lieferdienst-Software oft die stärkere Wahl – vor allem, wenn du Kasse, Küche und Lieferung in einem System steuern möchtest.