Plein 10 in Leiden erzielt 80 % der Bestellungen über die eigene Website

Mehr Bestellungen über die eigene Website erhalten, weniger abhängig von externen Plattformen sein und dennoch nah am Kunden bleiben. Für viele Gastronomieunternehmer klingt das logisch, aber in der Praxis erfordert es mehr als nur einen Bestellbutton auf der Website. Bei Plein 10 in Leiden zeigt der Unternehmer Ron, wie das gelingen kann. Inzwischen gehen etwa 80 Prozent der Bestellungen über die eigene Website ein. Lieferando wurde damit auf circa 20 Prozent reduziert.

Dieses Ergebnis ist nicht das Resultat einer einzelnen Aktion. Es ist die Folge jahrelanger Arbeit an Qualität, lokaler Sichtbarkeit, Kundenbindung und einer Arbeitsweise, bei der der Unternehmer selbst das Ruder in der Hand behält.

Vom operativen Geschäft zum Unternehmertum

Ron wuchs in der Gastronomie auf. Mit fünfzehn Jahren begann er in der Spülküche, ab achtzehn arbeitete er Vollzeit mit und war jahrelang im Betrieb seines Vaters tätig. Später erhielt er die Chance, selbst einen Imbiss in der Herenstraat zu führen. Inzwischen hat er Plein 10 übernommen und baut weitere Betriebe aus.

Diesen Hintergrund erkennt man in seiner Art der Unternehmensführung wieder. Ron glaubt nicht an schnelle Tricks, sondern an täglich gute Arbeit. Frisch bleiben, hart arbeiten, gutes Personal um sich versammeln und darauf hören, was die Kunden benötigen.

Plein 10 ist ein Betrieb, in dem Qualität und Kundenbindung im Mittelpunkt stehen. Beim Lieferservice geht es laut Ron um Schnelligkeit, warme Lieferung und darum, Fehler selbst mit dem Kunden zu lösen. Genau dieser direkte Kontakt macht den Unterschied. Eine Bestellung ist für ihn nicht nur eine Transaktion, sondern eine Chance, jemanden zum Wiederkommen zu bewegen.

Mehr eigene Bestellungen erfordern aktive Steuerung

Früher gingen Bestellungen häufiger über externe Plattformen ein. Als Ron den Betrieb seines Vaters übernahm, versuchte er, Kontakt zu Lieferando aufzunehmen. Dieser Kontakt gestaltete sich schwierig. Zu einem gewissen Zeitpunkt wurde der Betrieb sogar abgeschaltet. Anstatt abzuwarten, entschied sich Ron, selbst aktiv zu werden.

Er setzte verstärkt auf Social Media, entwickelte eigene Aktionen und leitete Kunden aktiv auf die eigene Bestellwebsite um. Das erwies sich als Wendepunkt. Nicht, weil die Kunden von selbst wechselten, sondern weil er ihnen einen Grund gab, direkt bei Plein 10 zu bestellen.

Darin liegt laut Ron eine wichtige Lektion: Man muss seine Nachbarschaft kennen. Wissen, was die Menschen anspricht, welche Aktionen funktionieren und wie man Kunden auf natürliche Weise zum eigenen Kanal zurückführt.

80 Prozent über die eigene Website

Inzwischen laufen etwa 80 Prozent der Bestellungen über die eigene Website. Das gibt Plein 10 mehr Kontrolle über Margen, Kundenkontakt und Aktionen. Ron muss sich weniger auf eine externe Plattform verlassen und kann selbst bestimmen, wie er seine Kunden erreicht.

Mit der Unterstützung von CashDesk werden Bestellungen über die eigene Website verarbeitet, wodurch Plein 10 für den Kunden sichtbar bleibt. Die Technik läuft im Hintergrund, während die Beziehung zwischen Betrieb und Kunde im Mittelpunkt steht.

Für Ron ist der finanzielle Vorteil offensichtlich, aber seine Überzeugung geht über die reine Kostenersparnis hinaus.

„Finanziell gesehen sieht man einfach, dass das funktioniert. Man möchte nicht für jemand anderen arbeiten. Wenn man für Lieferando arbeitet, ist man nicht wirklich sein eigener Chef.“

Kosten, Personal und Kundenbindung

Wie viele andere Unternehmer merkt auch Ron, dass die Kosten weiter steigen. Einkauf, Personal und Fixkosten drücken auf die Marge. Preiserhöhungen sind nicht überall gleich einfach umzusetzen. An einem Standort gelingt dies besser als an einem anderen.

Deshalb achtet er genau darauf, was er selbst beeinflussen kann. Mit mehreren Betrieben versucht er, clever einzukaufen und gute Vereinbarungen mit Lieferanten zu treffen. Manchmal dauern diese Gespräche Wochen, aber oft führen sie zum Erfolg.

Auch das Personal spielt eine große Rolle. Ron kümmert sich gut um sein Team und legt Wert auf eine gute Atmosphäre. Er tauscht sich viel mit den Mitarbeitern aus und passt die Arbeitsweise an, wenn es nötig ist. Ein gutes Team arbeitet nicht nur besser, sondern sorgt auch für Mundpropaganda. Die Menschen spüren es, wenn ein Betrieb gut läuft.

Die Moral der Geschichte

Die Geschichte von Plein 10 zeigt, dass mehr Bestellungen über die eigene Website nicht von selbst entstehen. Eine eigene Bestellwebsite ist erst dann wertvoll, wenn man Kunden aktiv auf diesen Kanal leitet. Das erfordert gute Aktionen, Sichtbarkeit, Vertrauen und ein Erlebnis, das stimmt, sobald jemand bestellt.

Für Gastronomieunternehmer liegt hier der Kern: Eine Plattform kann Reichweite bieten, baut aber nicht automatisch eine Kundenbeziehung für Sie auf. Wer Kunden binden möchte, muss selbst sichtbar bleiben.

Schlussfolgerung

Plein 10 zeigt, dass Eigenregie bei den täglichen Entscheidungen beginnt. Indem er Qualität liefert, die Nachbarschaft versteht und Kunden aktiv auf die eigene Website leitet, hat Ron einen Bestellfluss aufgebaut, der seinem eigenen Betrieb treu bleibt.

 

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