Während viele Gastronomiebetreiber unter steigenden Plattformgebühren leiden, setzt die Pizzeria Luigi in Groningen auf eine eigene Bestellplattform. Das seit über fünfundzwanzig Jahren in der Stadt etablierte Lieferrestaurant erzielt inzwischen
Branche unter Druck
Der Liefermarkt bietet Chancen, aber auch Risiken. Viele Unternehmer kämpfen mit steigenden Provisionen, geringerer Sichtbarkeit und zunehmender Abhängigkeit von externen Plattformen. Obwohl Luigi nie von einer Plattform abhängig war, erkennt er das größere Problem: Wer seine Bestellungen aus der Hand gibt, verliert die Kontrolle.
Für ihn steht ein Grundsatz im Mittelpunkt: Der Bestellprozess muss in der Hand des Unternehmers bleiben.
Kontrolle zurückgewinnen
Luigi arbeitet seit über acht Jahren mit CashDesk, beschloss aber zwischenzeitlich, ein anderes System auszuprobieren, um zu sehen, ob es zusätzliche Vorteile bringen würde. Dieses Experiment war von kurzer Dauer. Die Website funktionierte schlecht, die Kunden beschwerten sich und die Bestellungen gingen zurück.
„Wir haben es direkt gemerkt. Die Kunden fanden uns weniger gut. Da habe ich gesagt: Das funktioniert nicht. Ich gehe zurück.“
Innerhalb weniger Wochen stellte er wieder vollständig auf CashDesk um. Die Stabilität und Geschwindigkeit des Systems erwiesen sich als entscheidend in einem Betrieb, in dem an stark frequentierten Abenden zehn bis fünfzehn Zusteller gleichzeitig unterwegs sind.
„Wir als Unternehmer wollen kein kompliziertes System. Keine Spielereien. Es muss einfach funktionieren.“
Seit der Rückkehr laufen alle Online-Bestellungen wieder über die eigene Website. Das Ergebnis ist ein stabiler Prozess und eine übersichtliche Administration.
Eigene Marke als bewusste Wahl
Während einige Unternehmer Plattformmaterialien verwenden, setzt Luigi bewusst auf ein erkennbares, eigenes Erscheinungsbild.
„Bei uns läuft alles mit unserem eigenen Logo. Das finde ich wichtig.“
Diese Wahl stärkt die Markenidentität und sorgt dafür, dass sich die Kunden bewusst an das Unternehmen wenden und nicht an einen Vermittler. Die Kombination aus Wiedererkennungswert und einer gut funktionierenden Bestellplattform sorgt dafür, dass Kunden schneller direkt bestellen.
„Wenn man sein eigenes Kundenmanagement und sein eigenes System hat, hat man viel mehr davon. Dann kann man viel mehr im Bereich Marketing machen.“
Strukturelles Wachstum von 15 bis 20 Prozent
Auf geschäftlicher Ebene liefert dieser Ansatz deutliche Ergebnisse. Luigi verzeichnet seit Jahren einen Umsatzanstieg.
„Wir haben jährlich ein Umsatzwachstum von etwa fünfzehn Prozent“, sagt er. „Manchmal sogar zwanzig.“
Das ist bemerkenswert in einem Markt, in dem viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, ihre Margen zu halten. Laut Luigi liegt die Stärke in drei Elementen: Kontrolle über den eigenen Bestellprozess, Schnelligkeit im täglichen Betrieb und ein stabiles System, das fehlerfrei funktioniert.
Breiterer Trend
Der Kurs der Pizzeria Luigi passt zu einer Bewegung, die in der Gastronomiebranche immer deutlicher wird. Immer mehr Unternehmer wollen weniger von großen Plattformen abhängig sein und investieren in eigene Bestellkanäle, Kundendaten und Treuesysteme. Das Ziel: mehr Kontrolle über die Kosten und direkte Beziehungen zu den Gästen.
CashDesk unterstützt diese Entwicklung mit Technologie, die im Hintergrund läuft, sodass der Unternehmer im Vordergrund sichtbar bleibt.
Schlussfolgerung
Pizzeria Luigi zeigt, dass eine eigene Bestellplattform trotz des Drucks von Lieferplattformen für mehr Kontrolle, stärkere Kundenbeziehungen und strukturelles Umsatzwachstum sorgt.



