Mit 84 % eigenen Bestellungen behält Central Kitchen die Kontrolle über Kosten und Kundenbeziehungen.

In einem Liefermarkt, in dem die Provisionen der Plattformen strukturell weiter steigen, zeigt Central Kitchen in Deventer, dass es auch anders geht. Indem der Bestellprozess von Anfang an selbst organisiert und konsequent auf den eigenen Kanal ausgerichtet wird, kommen inzwischen 84 Prozent aller Bestellungen über die eigene Website und die Abholung herein. Der Anteil von Lieferando wurde auf etwa sechzehn Prozent reduziert. Dieses Verhältnis ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer klaren Strategie, die sich in der Praxis bewährt hat.

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Central Kitchen wurde vor zehn Jahren von Melvin und seinem Bruder gegründet. Was als Dark Kitchen begann, die sich vollständig auf die Lieferung konzentrierte, entwickelte sich zu einem professionellen Lieferrestaurant mit einem festen Team und stabilem Umsatz. Ein Grundsatz stand dabei immer im Mittelpunkt: Der Bestellprozess muss übersichtlich, beherrschbar und skalierbar bleiben. CashDesk bildet seit Jahren das feste Rückgrat für Kasse, Bestellungen und Online-Bestellungen.

Plattformen wurden für zusätzliche Sichtbarkeit eingesetzt, aber nie als führender Kanal. „Man will selbst bestimmen, was man mit Preisen, Aktionen und seinen Kunden macht“, sagt Melvin. „Das gelingt nur, wenn der größte Teil des Umsatzes über den eigenen Kanal läuft. CashDesk hat das vom ersten Tag an ermöglicht.“

Eigener Kanal als bewährtes Steuerungsinstrument

Um Kunden strukturell auf die eigene Website zu bewegen, setzt Central Kitchen bewusst auf feste Aktionen, die ausschließlich über den eigenen Kanal verfügbar sind. Die Freitagsaktion – bei der Kunden bei einer Online-Bestellung ein zusätzliches Produkt erhalten – läuft seit Jahren und hat das Bestellverhalten nachhaltig verändert. An Freitagen kommt inzwischen kaum noch Volumen über Plattformen herein.

Auch der Mittwoch wurde zielgerichtet als Aktionstag eingerichtet. Mit einer festen Poké-Aktion entwickelte sich ein traditionell ruhiger Tag zu einem der geschäftigsten Momente der Woche, mit durchschnittlich 90 bis 110 Bestellungen und regelmäßigen Ausreißern darüber hinaus. Laut Melvin liegt der Erfolg in der Wiederholung und Einfachheit: Kunden wissen genau, wann und wo sie bestellen müssen.

Ein System, Ruhe im Betrieb

Die Kraft hinter diesem Ansatz liegt nicht nur im Marketing, sondern vor allem in der technischen Einfachheit. Durch die Verwaltung von allem aus einem System bleibt der Betrieb beherrschbar, auch in Spitzenzeiten. Produkte, Preise, Aktionen und Fotos werden zentral über CashDesk gesteuert, ohne doppelte Eingabe oder separate Plattformverwaltung.

„Das macht einen enormen Unterschied“, sagt Melvin. „Man muss nicht darüber nachdenken, wo etwas angepasst werden muss. Alles läuft über eine Kasse und eine Online-Umgebung. Dadurch behält man den Überblick und die Geschwindigkeit.“

Seit kurzem arbeitet Central Kitchen mit dem erneuerten CashDesk-System. Die Reaktionen der Kunden auf die neue Website sind positiv, vor allem in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit und Ausstrahlung. Für das Team vor Ort bedeutet es vor allem Ruhe: Die Technik unterstützt den Prozess, anstatt zusätzliche Handlungen zu erfordern.

Wachstum ohne Plattformabhängigkeit

Während der Corona-Zeit zog Central Kitchen in ein größeres Gebäude um. Ein spannender Moment, aber es hat gut geklappt. Der Umsatz verdoppelte sich und blieb auch nach der Pandemie stabil. Dieses Wachstum ist nicht das Ergebnis aggressiver Plattformkampagnen, sondern von jahrelangen, konsequenten Entscheidungen in Bezug auf Kanalstrategie, Betrieb und Qualität.

Neue Konzepte werden bewusst separat positioniert. Eine Pokébowlbar erhält Raum zum Wachsen, während Sushi straff organisiert bleibt. Eine Skalierung erfolgt nur, wenn sie innerhalb des bestehenden Systems beherrschbar bleibt.

Vorbild für die Branche

Der Ansatz von Central Kitchen passt zu einer breiteren Bewegung in der Gastronomie. Immer mehr Unternehmer nutzen Plattformen selektiv und investieren bewusst in ihre eigenen Bestellkanäle, Kundendaten und feste Aktionsmuster. Nicht, um Plattformen vollständig auszuschließen, sondern um die Abhängigkeit strukturell zu begrenzen.

CashDesk spielt dabei eine unterstützende Rolle: Systeme, die im Hintergrund laufen, sodass Unternehmer selbst die Kontrolle über Preise, Kundenbeziehungen und den täglichen Betrieb behalten.

Schlussfolgerung

Central Kitchen zeigt, dass die Kontrolle über den eigenen Bestellprozess kein Zufall ist, sondern das Ergebnis durchdachter Entscheidungen und der richtigen Systeme. Mit 84 Prozent eigenen Bestellungen beweist das Unternehmen, dass Kontrolle, Wachstum und Ruhe im Betrieb Hand in Hand gehen können.

Wer die Kontrolle über seine Bestellungen behält, behält die Kontrolle über sein Unternehmen.

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