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Bestellsystem Gastronomie – Digital bestellen leicht gemacht

Bestellsystem Gastronomie – Digital bestellen leicht gemacht

Bestellsystem gastronomie: Was ist das und warum brauchst du es?

Ein Bestellsystem ist eine digitale Bestellsoftware für Restaurants, Lieferdienste und Gastronomie. Damit können Gäste ihr Essen und Getränke ganz einfach selbst bestellen – sei es im Restaurant am Tisch, als Online-Bestellungen von zu Hause oder mobil für Take-away und Lieferung. Für Gastronomen (Restaurantbetreiber) bedeutet ein solches Gastro-Bestellsystem weniger Aufwand, weniger Fehler und mehr Umsatz.

Stell dir vor: Gäste sehen die digitale Speisekarte auf ihrem Handy, wählen ihre Speisen und Getränke aus und schicken die Bestellung mit einem Klick ab. Alles läuft automatisch in einem System zusammen. Küche und Personal sehen sofort, was bestellt wurde, und die Gäste müssen nicht warten, bis jemand die Bestellung aufnimmt. So entsteht ein moderner Ablauf in der Gastronomie, der Wartezeiten verkürzt und die Kundenzufriedenheit erhöht. Das Personal wird entlastet und kann sich besser um den Service und die Beratung der Gäste kümmern.

Vorteile eines digitalen Bestellsystems auf einen Blick:

  • Schneller Service: Gäste bestellen und bezahlen direkt, ohne auf Bedienung zu warten – das verkürzt die Wartezeit am Tisch und steigert die Zufriedenheit der Gäste.
  • Weniger Fehler: Bestellungen kommen digital und in Echtzeit in der Küche an. Missverständnisse oder vergessene Bestellungen werden vermieden.
  • Mehr Umsatz: Durch spontane Zusatzbestellungen (z.B. ein Dessert oder extra Getränke) steigt der Durchschnittsbetrag. Außerdem erschließt du neue Einnahmequellen wie Lieferservice oder Online-Vorbestellungen.
  • Keine Provisionen: Ein eigenes System bedeutet 0 % Provision an externe Plattformen. Du zahlst nur eine feste Gebühr oder Kosten für dein System, aber keinen Anteil pro Bestellung – so bleibt mehr Gewinn.
  • Alle Bestellungen in einem System: Egal ob Lieferdienst, Abholung oder Bestellung vor Ort – alles wird zentral verwaltet. Du behältst den Überblick und kannst Bestellprozesse effizient steuern.

Ein gutes Bestellsystem ist also eine Lösung, mit der du dein Geschäft digitalisieren kannst. Im nächsten Schritt schauen wir uns die einzelnen Aspekte genauer an, vom Online-Bestellsystem über Self Ordering bis zur Bestell App.

Online Bestellsystem – Bestellen über Web und App

Ein Online-Bestellsystem ermöglicht es deinen Kunden, Bestellungen direkt über das Internet aufzugeben. Das heißt, deine Gäste können über eine Web App oder einen Webshop auf deiner Webseite Essen bestellen app, ohne anrufen zu müssen. Für dich als Gastronom eröffnet das viele Chancen: Du erreichst mehr Kunden online (Reichweite) und bietest einen modernen Service, den immer mehr Menschen erwarten.

Wichtig: Ein Online-Bestellsystem für Restaurants sollte einfach zu bedienen sein – sowohl für dich als Betreiber als auch für die Gäste. Idealerweise integrierst du das System in deine Restaurant-Website, sodass Kunden mit einem Klick auf „Online bestellen“ direkt zu deinem Bestellshop gelangen. Viele Systeme bieten Widgets oder Buttons an, die du leicht auf deiner Seite einbauen kannst. So wird deine Webseite zum eigenen kleinen App Shop, über den du Bestellungen eingehst.

Funktionen, die ein gutes Online-Bestellsystem bieten sollte:

  • Eigener Bestellshop: Eine Seite oder Bestellseite in deinem Design, wo Kunden Speisen auswählen und bestellen können – unabhängig von Lieferportalen.
  • Benutzerkonto für Kunden: Gäste können ein Konto anlegen, ihre Daten speichern und sogar Treuepunkte sammeln (optional). Das fördert Stammkunden und wiederkehrende Bestellungen.
  • Einfache Bestellabwicklung: Klarer Warenkorb, Schritt-für-Schritt-Bestellprozess (Schritt 1: Adresse, Schritt 2: Zahlung etc.), damit Online Bestellungen schnell abgeschlossen werden können.
  • Anpassbare Speisekarte: Du kannst den Inhalt deiner digitalen Speisekarte jederzeit selbst ändern – neue Gerichte hinzufügen, Preise ändern oder Bilder aktualisieren – ganz ohne Programmierer.
  • Bestellbestätigung: Sowohl du als Betreiber als auch der Kunde erhalten eine E-Mail mit der Bestellübersicht zur Sicherheit. So hast du immer einen Nachweis der Bestellung.
  • Statistiken: Ein gutes System liefert Statistiken und Auswertungen. Du siehst z.B., welche Gerichte beliebt sind oder zu welcher Uhrzeit viele Bestellungen reinkommen. Diese Daten helfen dir, dein Angebot zu planen und Marketingaktionen gezielt einzusetzen.

Mit einem durchdachten Online-Bestellsystem machst du dich unabhängig von externen Lieferportalen. Du hast die Kontrolle über deine Kundendaten, dein Angebot und die Kosten – eine Investition in deine eigene Marke.

Self Ordering – Gäste bestellen selbst am Tisch

Self Ordering bedeutet, dass deine Gäste im Restaurant eigenständig bestellen, ohne dass ein Kellner die Bestellung aufnehmen muss. Das passiert meist über digitale Lösungen direkt am Tisch. Ein Beispiel: Auf jedem Tisch steht ein QR-Code, den die Gäste mit ihrem Smartphone scannen. Darüber gelangen sie zur digitalen Speisekarte deines Restaurants und können dort Speisen und Getränke auswählen. Mit einem weiteren Klick schicken sie die Bestellung ab, und diese landet sofort in der Küche oder an der Theke.

Für dich bringt Self-Ordering viele Vorteile: Die Wartezeiten beim Bestellen werden drastisch reduziert. Niemand muss mehr darauf warten, dass die Bedienung an den Tisch kommt. Besonders in Stoßzeiten ist das Gold wert – Gäste sind glücklich, weil es schnell geht, und dein Personal wird entlastet. Du brauchst weniger Personal im Service oder dein Team kann sich auf andere Aufgaben konzentrieren, zum Beispiel das Zubereiten der Speisen oder die Betreuung und Beratung der Gäste bei besonderen Wünschen.

Selbstbedienungs-Bestellungen führen oft auch zu mehr Umsatz. Warum? Wenn Gäste unkompliziert nachbestellen können, tun sie das häufiger. Zum Beispiel noch ein Getränk oder eine Nachspeise bestellen, ohne auf die Bedienung warten zu müssen. Diese spontanen Extra-Bestellungen steigern den Umsatz pro Tisch. Außerdem fühlen sich Gäste freier, genau das zu bestellen, was sie möchten, da sie in Ruhe in der digitalen Speisekarte stöbern können – mit ansprechenden Bildern und Beschreibungen aller Gerichte.

Self Ordering im Überblick:

  • Gäste scannen einen QR-Code und gelangen zur digitalen Karte. (QR-Code-Bestellungen sind intuitiv und schnell.)
  • Bestellung und Online-Zahlungen können direkt vom Handy der Gäste erledigt werden.
  • Das Personal bekommt die Bestellungen digital und bringt nur noch die fertigen Teller an den Tisch.
  • Ideal in Restaurants, Bars oder Cafés, um den Service zu beschleunigen und Engpässe zu vermeiden.
  • Funktioniert auch mit Self-Order Terminals oder Tablets: Größere Bildschirme, an denen Kunden selbst bestellen können (ähnlich wie bei manchen Fast-Food-Restaurants).

Mit Self-Ordering bietest du ein modernes Erlebnis. Viele Gäste – gerade jüngere – schätzen es, per Smartphone zu bestellen. Gleichzeitig kannst du weiterhin persönlichen Service bieten, wo er wichtig ist. Das Beste aus beiden Welten!

Online Bestellungen – neue Wege zum Kunden

Unter Online-Bestellungen versteht man alle Bestellungen, die digital über das Internet oder Apps reinkommen, statt klassisch telefonisch oder vor Ort. Immer mehr Menschen bestellen ihr Essen online, weil es bequem ist und Zeit spart. Für Restaurants eröffnet das neue Möglichkeiten, mehr Kunden zu erreichen und zusätzliche Aufträge zu bekommen.

Ein eigenes Online-Bestellsystem Gastro (also speziell für die Gastronomie) erlaubt es dir, Bestellungen von deiner Website oder einer App entgegenzunehmen. Kunden nutzen gerne solche Angebote, weil sie rund um die Uhr bestellen können – sogar außerhalb der Öffnungszeiten als Vorbestellung. Zum Beispiel kann ein Kunde morgens schon eine Bestellung für den Abend abschicken; du bestätigst sie dann, und das Essen wird abends pünktlich zubereitet. Vorbestellungen sind ein kleiner, aber feiner Teil des Geschäfts (viele Systeme ermöglichen Vorbestellungen bis zu mehreren Tagen im Voraus).

Warum Online-Bestellungen wichtig sind:

  • Wachsende Nachfrage: Die Leute sind es durch Dienste wie Lieferando, Uber Eats & Co. gewöhnt, ihr Essen online zu bestellen. Mit einem eigenen System kannst du diese Nachfrage für dein Restaurant nutzen, ohne die hohen Gebühren dieser Plattformen zu zahlen.
  • Planbarkeit: Eingehende Online-Bestellungen kannst du besser einplanen. Du siehst vorab, welche Aufträge anstehen (z.B. für den Abend), und kannst Küche und Personal organisieren. Das verhindert Hektik und verbessert den Ablauf.
  • Kostenvorteil: Wie erwähnt, sparst du bei eigenen Online-Bestellungen die Provision, die sonst pro Auftrag an einen externen Dienstleister ginge. Auf Dauer kommt da ein großer Betrag zusammen, den du einsparst – das ist bares Geld für dein Geschäft.
  • Automatisierung: Ein gutes System kann Bestellungen automatisch bestätigen, Rechnungen erstellen und sogar an Lieferfahrer zuweisen. Du musst weniger manuell verwalten, die Bestellabwicklung läuft flüssiger.

Kurz gesagt: Online-Bestellungen sind ein Muss, wenn du in der heutigen Zeit konkurrenzfähig bleiben möchtest. Sie bringen dir mehr Reichweite, da Kunden dich über Google & Co. finden und direkt online bestellen können. Außerdem bietest du deinen Gästen den Komfort, den sie erwarten.

App Shop – deine eigene Bestell-App

Neben der Website kann auch eine App ein toller Bestellkanal sein. Ein App Shop meint in diesem Zusammenhang, dass dein Restaurant eine eigene Bestell-App anbietet, quasi einen Online-Shop in App-Form. Deine Gäste laden die App auf ihr Smartphone und können mit wenigen Tipps auf dem Bildschirm bei dir Bestellungen aufgeben.

Warum eine eigene App? Viele große Ketten und Lieferdienste haben bereits Apps, weil es Kunden noch stärker bindet. Wenn deine App auf dem Handy des Kunden ist, erinnert das immer wieder an dein Angebot (zum Beispiel durch Push-Nachrichten zu Aktionen). Und: Eine App kann noch schneller und bequemer sein als eine Website, besonders wenn Kunden regelmäßig bestellen. Sie müssen nicht jedes Mal die Webseite öffnen, sondern tippen einfach auf die App. Ein Online-Bestellsystem für Restaurants gibt es oft im Paket mit einer App-Lösung dazu – so hast du Website und App im gleichen Paket und gepflegt über eine Plattform.

Vorteile einer Bestell-App (App Shop):

  • Immer griffbereit: Deine Bestell-App ist auf dem Handy des Kunden nur einen Fingertipp entfernt. Das erhöht die Chancen auf spontane Bestellungen, z.B. wenn abends der Hunger kommt.
  • Branding: Die App kann in deinem Design und Name gestaltet sein. Deine Marke steht im Vordergrund – nicht der Lieferdienst-Marktplatz.
  • Push-Benachrichtigungen: Du kannst deine Kunden direkt informieren – z.B. „Heute 2 für 1-Angebot auf Pizza!“ Diese Nachrichten erscheinen auf dem Handy und motivieren zum Bestellen.
  • Offline-Fähigkeit: Einmal heruntergeladen, kann eine App teils auch offline Inhalte anzeigen (z.B. die Speisekarte als digitale Version). Kunden können stöbern, selbst wenn die Internetverbindung mal hakt.
  • Stammkundenprogramm: Viele Apps bieten integrierte Treueprogramme. Zum Beispiel: Jede 10. Bestellung ist gratis oder Kunden sammeln Punkte. Das alles kannst du in deiner eigenen App umsetzen und so die Kundenzufriedenheit sowie Kundenbindung steigern.

Natürlich bedeutet eine App auch, dass die Kunden sie zuerst installieren müssen. Daher ist es sinnvoll, die App auf deiner Website zu bewerben und vielleicht Anreize zu geben (z.B. exklusiver Rabatt bei Erstbestellung über die App). So wird dein Web-Auftritt und die App zusammen genutzt. Wichtig: Die App sollte für Android und iOS verfügbar sein, um alle abzudecken. Am Ende hast du mit Website und App einen doppelten Online-Bestellsystem-Gastro-Auftritt – perfekt für maximale Reichweite und einfachen Zugriff.

Online Bestellsystem für Restaurants – Einrichtung in wenigen Schritten

Du fragst dich vielleicht, wie du ein Online-Bestellsystem für Restaurants einrichten kannst. Die gute Nachricht: Das ist meist einfacher als gedacht, und viele Anbieter helfen dir dabei. Hier ein kurzer Überblick, wie die Einrichtung in der Regel abläuft:

  1. Digitale Speisekarte erstellen: Zuerst legst du die Gerichte und Getränke in der Software an. Kategorisiere sie (Vorspeisen, Hauptgerichte etc.), füge Beschreibungen, Preise und idealerweise Fotos hinzu. So entsteht deine digitale Speisekarte, die den Kunden später angezeigt wird.
  2. Kontaktdaten und Empfang festlegen: Gib an, wohin die Bestellungen gehen sollen. Meist gibt es ein Restaurateur-Portal oder Dashboard, wo alle Bestellungen einlaufen. Oft kannst du auch einstellen, dass du eine Benachrichtigung per E-Mail bekommst, sobald eine Bestellung eingeht – so verpasst du nichts.
  3. Lieferoptionen einrichten: Bestimme, ob du Lieferdienst, Abholung (Take Away) oder beides anbietest. Lege ggf. Liefergebiete fest (z.B. Umkreis in Kilometern oder bestimmte Stadtteile) und ob es einen Mindestbestellwert gibt. Hier kannst du auch Öffnungszeiten und Lieferzeiten angeben, damit das System weiß, wann Bestellungen angenommen werden können.
  4. Zahlungsmethoden hinzufügen: Wähle, welche Online-Zahlungsmethoden du anbieten willst. Üblich sind z.B. PayPal, Kreditkarte, Sofortüberweisung oder auch Barzahlung bei Lieferung. Je mehr Online-Zahlungen möglich sind, desto bequemer für die Kunden. Viele bestellen lieber, wenn sie gleich online zahlen können.
  5. Bestellseite veröffentlichen: Ist alles konfiguriert, integrierst du das System auf deiner Restaurant-Website oder nutzt die bereitgestellte Web-App-Seite des Anbieters. Du bekommst meistens einen Link (URL) zu deinem Bestellshop und ggf. einen QR-Code, den du für Werbung nutzen kannst. Platziere z.B. einen „Jetzt bestellen“-Button auf deiner Homepage, teile den Link auf Social Media und drucke QR-Codes auf Flyer oder stell sie ins Lokal – so wissen alle Gäste, dass sie ab sofort online bei dir ordern können.

Nach diesen Schritten bist du startklar! Teste das System ruhig selbst mit ein paar Probebestellungen, um sicherzugehen, dass alles reibungslos läuft (Teste die Bestellfunktion und ob die Benachrichtigungen ankommen). Die meisten Systeme sind sehr benutzerfreundlich, sodass du dich schnell zurechtfindest. Falls etwas unklar ist, bieten die Anbieter oft Beratung und Support, um dir zu helfen.

QR Code – bestellen mit einem Scan

Der QR-Code spielt in modernen Bestellsystemen eine wichtige Rolle. Diese quadratischen Codes kann man mit der Handy-Kamera scannen und gelangt dann direkt zu einer Webseite oder App. In Restaurants werden QR-Codes oft genutzt, um Gästen den Zugang zur digitalen Speisekarte zu ermöglichen. Statt eine gedruckte Karte anzufassen, scannt der Gast den Code am Tisch und sieht sofort alle Gerichte digital.

Für dich als Gastronom hat das mehrere Vorteile: Zum einen sparst du dir das ständige Drucken neuer Speisekarten, wenn sich Preise oder Angebote ändern – du passt die digitale Karte einfach im System an. Zum anderen kannst du über QR-Codes auch Bestellprozesse starten (QR-Code-Bestellungen). Wie schon im Abschnitt Self Ordering beschrieben, kann der komplette Bestellvorgang über das Handy des Gastes laufen.

Ein paar kreative Ideen, wo du QR-Codes einsetzen kannst:

  • Am Tisch: Jeder Tisch bekommt einen einzigartigen Code. Die Bestellung über diesen Code enthält dann gleich die Tischnummer, damit du weißt, wohin das Essen gebracht werden muss.
  • To-Go-Bereich: Stell einen Aufsteller mit QR-Code im Schaufenster oder Eingang auf. Kunden können scannen und ihre Take-away-Bestellung aufgeben, ohne sich anzustellen. Das Essen wird zubereitet, und sie holen es nur noch ab.
  • Flyer und Visitenkarten: Drucke den Bestell-QR-Code auf Flyer, die du den Lieferungen beilegst, oder auf deine Visitenkarte. So können zufriedene Kunden beim nächsten Mal noch bequemer nachbestellen – einfach Code scannen und los.
  • Social Media und Google: Manche Lieferdienst-Profile oder Google-Einträge erlauben es, einen Bestelllink zu hinterlegen. Du kannst den QR-Code auch digital in Posts verwenden oder als Bild auf deiner Website, damit Nutzer am PC ihn mit dem Handy scannen können.

Ein QR-Code macht den Einstieg in dein Online-Bestellsystem spielend leicht. Besonders seit Corona sind viele Gäste an QR-Codes gewöhnt (z.B. von digitalen Menüs oder Kontaktregistrierung). Es wirkt modern und hygienisch – keine abgegriffenen Karten mehr. Wichtig ist, dass nach dem Scan die Seite mobil optimiert ist (was bei guten Systemen Standard ist), damit der Kunde problemlos navigieren kann. So wird der QR-Code zum kleinen Helfer, um die Bestellprozesse zu digitalisieren.

Digitale Speisekarte – das Herzstück deiner Bestellseite

Die digitale Speisekarte ist im Grunde das Zentrum deines Bestellsystems. Hier sehen die Kunden alle Speisen und Getränke, die du anbietest, mit Beschreibung und Preis. Anders als eine gedruckte Karte kann die digitale Variante aber noch viel mehr: Du kannst Bilder der Gerichte anzeigen, auf Allergene oder vegan/vegetarisch Optionen hinweisen und Änderungen in Echtzeit vornehmen. Wenn z.B. ein Gericht ausverkauft ist oder du ein Tagesangebot hast, kannst du das sofort aktualisieren, und die Gäste sehen es live.

Eine attraktive digitale Speisekarte erhöht die Kundenzufriedenheit, denn der Gast findet alle Infos übersichtlich und ansprechend. Tipp: Gute Fotos wirken Wunder – ein appetitliches Bild kann die Kaufentscheidung beeinflussen! Auch eine klare Gliederung (Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts, Getränke usw.) hilft bei der Orientierung, genau wie Filter (z.B. „zeige nur vegane Gerichte“).

Ein weiterer Vorteil: Über die digitale Speisekarte können Zusatzverkäufe gefördert werden. Das System kann z.B. beim Auswählen eines Burgers fragen: „Möchten Sie dazu Pommes?“ oder beim Cocktail: „Extra Shot hinzufügen?“. Solche Upselling-Möglichkeiten steigern den Umsatz pro Bestellung fast nebenbei. In einem digitalen Menü lassen sich solche Bestelllösungen leicht integrieren, während das im gedruckten Menü schwierig wäre.

Tipps für deine digitale Speisekarte:

  • Halte sie aktuell – Pflege neue Gerichte ein und entferne Sachen, die es nicht mehr gibt. Kunden lieben es, Neues zu entdecken, also nutze die Flexibilität.
  • Achte auf Übersichtlichkeit – Zu lange Listen überfordern. Biete eine Suchfunktion oder kategorisiere gut, damit jeder sein Wunschgericht schnell findet.
  • Nutze Beschreibungen – Eine kurze, appetitanregende Beschreibung (z.B. „saftiges Rindfleisch mit hausgemachter BBQ-Soße“) kann den entscheidenden Anstoß geben.
  • Zeige Bewertungen oder Bestseller – Einige Systeme zeigen an, welche Gerichte besonders beliebt sind oder lassen Kunden nach dem Essen bewerten. So sehen neue Besteller gleich, was empfohlen wird.
  • Mehrsprachigkeit (falls relevant) – In touristischen Gegenden ist es klasse, wenn die Speisekarte auf Englisch oder anderen Sprachen umschaltbar ist.

Die digitale Speisekarte ist nicht nur praktisch für Online-Bestellungen, sie kann auch vor Ort genutzt werden. Manche Restaurants ersetzen komplett die traditionellen Karten durch Tablets oder eben QR-Code-Menüs. So oder so, sie bildet den Kern deiner Bestellfunktion und trägt viel zum Gästeerlebnis bei.

Take Away – online bestellen und selbst abholen

Nicht jeder möchte liefern lassen – viele Gäste bestellen online, um die Speisen dann selbst abzuholen. Take Away (oder Abholung) ist ein wichtiger Teil des Geschäfts für viele Restaurants, Cafés und Imbisse. Mit einem digitalen Bestellsystem kannst du Takeaway-Bestellungen perfekt organisieren.

So läuft es typischerweise ab: Ein Kunde wählt online seine gewünschten Gerichte und wählt „Abholung“ statt „Lieferung“. Er bekommt die voraussichtliche Abholzeit oder kann eine gewünschte Zeit angeben. Du als Betreiber siehst die Bestellung und bis wann sie fertig sein soll. Dein Team bereitet alles vor, und der Kunde holt es vor Ort im Restaurant ab. Bezahlt wird idealerweise schon online, so gibt es bei der Abholung keinen Stau an der Kasse – der Kunde sagt einfach seinen Name oder Bestellnummer und nimmt die Tüte mit.

Für dein Restaurant hat das viele Vorteile: Take-away-Bestellungen bedeuten zwar zusätzliche Aufträge, aber ohne dass du Fahrer losschicken oder Lieferkosten tragen musst. Viele Restaurants nutzen Abholung auch, um Kunden anzulocken, die in der Nähe arbeiten oder wohnen und schnell etwas mitnehmen wollen. Wenn die Bestellsoftware gut ist, kannst du sogar die Abholer in der App benachrichtigen („Ihre Bestellung ist fertig zur Abholung“), was Wartezeiten minimiert. Einige Systeme unterstützen auch sogenannte Pager oder SMS-Benachrichtigungen für Abholer.

Tipps für den Take-Away-Service:

  • Abholbereich einrichten: Richte im Laden einen Bereich ein, wo fertige Abholungen bereitgestellt werden. Ein deutliches Schild „Abholung“ hilft den Kunden, sofort den richtigen Ort zu finden.
  • Zeiten managen: Lege im System fest, wie lange du ungefähr für die Zubereitung brauchst (z.B. 20 Minuten). So erhalten Kunden realistische Abholzeiten. In Spitzenzeiten kann das System ggf. automatisch etwas längere Vorlaufzeiten anzeigen, damit nicht alles auf einmal kommt.
  • Verpackung: Investiere in gute Verpackungen, damit das Essen bei Abholung noch heiß und ansehnlich bleibt. Glückliche Take-Away-Kunden bestellen gerne wieder.
  • Kommunikation: Vielleicht schickst du nach der Abholung eine freundliche E-Mail („Vielen Dank für Ihre Bestellung, wir hoffen es hat geschmeckt!“). Das hinterlässt einen guten Eindruck und lädt zur nächsten Bestellung ein.

Take Away erweitert dein Angebot, ohne dass du einen eigenen Lieferservice betreiben musst. Besonders kleinere Lokale, die keinen Lieferfahrer beschäftigen können, profitieren davon. Durch dein Online-Bestellsystem hast du Abholer und Lieferkunden gleichermaßen im Griff – alles wird im selben System verwaltet und übersichtlich dargestellt.

E-Mail und Benachrichtigungen – immer informiert

Auch wenn vieles automatisiert abläuft, bleibt E-Mail ein wichtiger Kanal im Bestellsystem. Sobald eine Online-Bestellung eingeht, können verschiedene Benachrichtigungen gesendet werden:

  • An dich (das Restaurant): Du erhältst entweder in deinem Dashboard eine Meldung oder per E-Mail eine Kopie der Bestellung. So hast du schwarz auf weiß, was bestellt wurde, inkl. Kundenname, Adresse (bei Lieferung) oder Abholzeit. Das hilft gerade am Anfang, Vertrauen ins System zu gewinnen – du siehst, dass nichts „verloren geht“.
  • An den Kunden: Direkt nach dem Bestellabschluss schickt das System dem Kunden eine Bestätigung per E-Mail. Darin steht nochmal die Zusammenfassung der Bestellung, der gezahlte Betrag, die gewählte Uhrzeit etc. Das gibt dem Kunden Sicherheit („Meine Bestellung ist angekommen“). Bei Online-Zahlung ist oft auch gleich die Quittung oder Rechnung als PDF dabei – praktisch und professionell.
  • Status-Updates: Einige Bestellsysteme können sogar E-Mails oder SMS schicken, wenn sich der Bestellstatus ändert (z.B. „Ihre Bestellung wird jetzt zubereitet“ oder „Fahrer ist unterwegs“). Solche Updates begeistern Kunden, weil sie wissen, was mit ihrer Bestellung passiert, und nicht ungeduldig werden.

Neben reinen Bestellbestätigungen kannst du E-Mails auch fürs Marketing nutzen, sofern der Kunde dem zugestimmt hat. Beispielsweise kannst du einen Newsletter mit Angeboten verschicken oder personalisierte Gutscheine (z.B. zum Geburtstag des Kunden einen Rabattcode). Die E-Mail-Adressen deiner Online-Besteller sind wertvolle Kontakte, die du pflegen kannst, um Kundenzufriedenheit und Treue zu fördern.

Achte darauf, die E-Mail-Texte freundlich und klar zu gestalten – sie sind ein Teil deines Kundenservices. Verwende deinen Restaurant-Namen und vielleicht ein nettes „Danke für die Bestellung bei [Restaurantname]!“ am Anfang. So fühlen sich die Kunden wertgeschätzt.

Übrigens: Manche Systeme bieten auch Echtzeit-Benachrichtigungen via App für dich als Betreiber. Dann „pingt“ es auf deinem Handy oder Tablet, sobald eine neue Bestellung da ist. Du musst also nicht ständig E-Mails prüfen. Egal ob per App-Push, Signalton am PC oder klassische E-Mail – Hauptsache, du bist sofort informiert und kannst die Bestellung zügig bearbeiten.

Restaurant Website – deine eigene Bestellplattform

Dein Restaurant-Website wird mit einem Online-Bestellsystem zur zentralen Plattform für Bestellungen. Das ist wichtig, denn viele Gäste informieren sich zuerst auf der Webseite über Speisekarte, Öffnungszeiten usw. Wenn du sie dort direkt abholen kannst („Jetzt online bestellen!“), ist die Chance groß, dass sie nicht zur Konkurrenz abspringen oder über ein Portal gehen?

Eine gut eingebundene Bestellfunktion auf deiner Website hat mehrere Vorteile:

  • Keine Umsatzbeteiligung: Die Bestellung über deine eigene Website ist provisionsfrei – du zahlst keine Vermittlungsgebühr. Das haben wir schon betont, aber hier spielt es besonders rein, denn Lieferportale locken Kunden oft über Online-Suche weg. Mit einer eigenen Bestellseite behältst du den Kunden bei dir.
  • Eigener Stil: Du kannst das Design deiner Bestellseite an deine Marke anpassen. Farben, Logo, vielleicht sogar persönliche Texte – alles wirkt neutral und gehört zu deinem Restaurant. Der Kunde merkt: Er bestellt direkt bei dir, nicht bei einem anonymen Portal.
  • SEO und Auffindbarkeit: Eine eigene Bestell-Website kann so optimiert werden, dass sie bei Google gefunden wird (z.B. wenn jemand „Pizza bestellen in [Ort]“ sucht). Das erhöht die Reichweite. Im Gegensatz dazu ranken Plattformen zwar auch bei Google, aber dort tauchst du dann nur als Eintrag neben vielen anderen auf. Besser ist, man findet direkt dein Angebot.
  • Integration von Tools: Wie schon erwähnt, kannst du Widgets einbauen – z.B. einen Gutschein-Shop, ein Reservierungstool oder eben dein Bestellsystem. Alles an einem Ort. Kunden können sich auf deiner Webseite z.B. erst informieren und dann nahtlos bestellen.

Falls du noch keine eigene Restaurant-Website hast, lohnt es sich gerade wegen der Bestellmöglichkeit, eine aufzubauen. Viele Anbieter von Bestellsystemen (wie z.B. Gastronovi oder CashDesk/Lieferkassen) bieten komplette Pakete an: eine professionelle Website inklusive Online-Bestellsystem und ggf. sogar Beratung bei der Einrichtung. So musst du dich nicht um technische Details sorgen, sondern bekommst eine All-in-One-Lösung.

Hast du schon eine Webseite, lässt sich das Bestellmodul meist leicht integrieren – etwa durch einen Link oder Frame. Wichtig ist, dass deine Seite mobilfreundlich ist (Responsive Design), denn wie erwähnt kommen über 70 % der Online-Besteller übers Smartphone. Mit einer optimierten Restaurant-Website als Bestellplattform erschaffst du deinen eigenen Online-Shop für Essen – und das stärkt dein Geschäft enorm.

Online Zahlungen – bequem und sicher bezahlen

Heutzutage erwarten Kunden, dass sie online nicht nur bestellen, sondern auch gleich bezahlen können. Online-Zahlungen sind daher ein zentrales Feature eines Bestellsystems. Die meisten Menschen kennen und vertrauen Methoden wie PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung. Wenn du diese Online-Zahlungsmethoden anbietest, vermittelst du Vertrauen und machst es den Kunden leicht, den Bestellprozess abzuschließen. Niemand möchte gerne bar zahlen, wenn er online bestellt – das würde den Zweck verfehlen.

Für dich als Gastronom sind Online-Zahlungen auch vorteilhaft: Das Geld landet (abzüglich der kleinen Transaktionsgebühr) direkt auf deinem Konto, noch bevor das Essen rausgeht. Keine Sorge vor Nicht-Abholern, die nicht zahlen – wer online bezahlt, der holt es in der Regel auch ab oder ist beim Lieferdienst zu Hause. Außerdem sparst du Zeit bei der Übergabe, weil kein Wechselgeld herausgegeben werden muss. Auch Trinkgeld kann digital gegeben werden, was das Personal freut.

Achte darauf, dass das Bestellsystem alle gängigen Zahlungsmethoden unterstützt, zum Beispiel:

  • Kreditkarten (Visa, MasterCard, etc.)
  • PayPal und ggf. ähnliche Dienste wie Apple Pay oder Google Pay
  • Sofortüberweisung/Klarna (beliebt im deutschsprachigen Raum)
  • Lastschrift oder Giropay je nach Anbieter
  • Barzahlung bei Lieferung/Abholung (für die, die nicht online zahlen möchten) – hier kann der Kunde auswählen, er zahlt dann an der Tür oder Theke.

Gerade PayPal hat sich als sehr beliebt erwiesen, weil es so weit verbreitet ist. Viele Gäste brechen einen Bestellvorgang eher ab, wenn sie ihre bevorzugte Zahlungsmethode nicht finden. Mit Easy Payment – also der einfachen Zahlung – kannst du Bestellabbrüche reduzieren. Das heißt, die Leute schließen ihre Bestellung häufiger ab, statt den Prozess abzubrechen, weil es zu kompliziert war.

Stelle auch sicher, dass die Zahlungslösung sicher ist. Das Bestellsystem sollte über verschlüsselte Verbindungen laufen (https) und die Zahlungsabwicklung nach aktuellen Standards erfolgen. Im Hintergrund arbeiten viele Systeme mit Bezahldienstleistern zusammen, sodass du dich nicht selbst um die technische Abwicklung kümmern musst. Transparent für dich ist nur die Gebühr – zum Beispiel 1,9 % vom Umsatz für Kreditkartenzahlungen oder ein paar Cent pro Transaktion. Versteckte Gebühren sollte es nicht geben.

Wenn Online-Zahlungen gut integriert sind, ist dein Bestellsystem rundum bequem: Der Kunde bestellt und bezahlt in einem Rutsch, und du kannst dich auf die Zubereitung konzentrieren. Am Ende bekommt der Kunde vielleicht noch einen digitalen Beleg (Quittung) per E-Mail – und fertig. So einfach kann Essen bestellen und verkaufen heute sein!

Fazit: Die Zukunft gehört dem digitalen Bestellsystem

Ein Bestellsystem für Gastronomie ist längst nicht mehr nur „nice to have“, sondern eigentlich ein Muss, wenn du als Restaurant oder Lieferservice langfristig erfolgreich sein willst. Ob Self Ordering im Lokal, Online-Bestellungen für Lieferungen oder Takeaway – mit einer guten digitalen Lösung kannst du all diese Kanäle abdecken. Du bietest deinen Gästen modernen Komfort, sparst Kosten (weil du unabhängig von Provisionen bleibst) und steigerst deinen Umsatz durch neue Bestellwege.

Wichtig ist, dass du eine Lösung wählst, die zu dir passt. Es gibt verschiedene Anbieter am Markt, aber alle verfolgen das gleiche Ziel: dir das Leben zu erleichtern und deinen Gästen ein tolles Bestellerlebnis zu bieten. Achte auf Benutzerfreundlichkeit, Support und dass alle für dich wichtigen Funktionen dabei sind (von Online Zahlung bis digitaler Speisekarte und ggf. Treueprogramm).

Hast du erst einmal dein eigenes Bestellsystem etabliert, wirst du schnell merken, wie es deinen Gastronomie-Alltag verändert: Es wird strukturierter, effizienter und oft auch stressfreier, weil viele Abläufe automatisch und übersichtlich ablaufen. Und deine Gäste danken es dir mit mehr Bestellungen und guter Laune, weil alles so reibungslos funktioniert.

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