Corona hat unser Leben verändert – auch wie wir Essen bestellen. Bereits vor der Pandemie boomten Lieferservice-Apps, doch in den Lockdown-Zeiten sind sie endgültig zum Alltag geworden. Mit solchen Apps können Sie bequem vom Sofa aus Pizza, Sushi, Burger oder den Wocheneinkauf per Smartphone oder Tablet ordern und sich an die Haustür bringen lassen. Das spart den Gang zum Supermarkt, Zeit und oft auch Nerven, wenn die Kochlust fehlt.
Die Auswahl ist riesig: von beliebten Ketten bis zum Geheimtipp-Restaurant um die Ecke – nahezu alles lässt sich heute per App bestellen. Doch welche ist die beste Lieferservice-App für Ihre Bedürfnisse? In diesem Vergleich stellen wir Ihnen die besten Lieferdienst-Apps und ihren Nutzen vor. Dabei betrachten wir sowohl klassische Essenslieferdienste als auch neue Angebote für Lebensmittel. Zudem zeigen wir eine Lösung, mit der Restaurants ihren eigenen Lieferservice betreiben können.
Sie führen ein eigenes Lieferrestaurant und möchten unabhängig und effizient arbeiten? Dann ist Lieferkassen.de (CashDesk) eine herausragende Lösung. Dieser Anbieter richtet sich nicht an Endkunden, sondern an Restaurants, die ihren Lieferdienst professionalisieren wollen. Mit der CashDesk-Komplettlösung umgehen Sie teure Plattformen wie Lieferando und Co. und steigern Ihre Betriebseffizienz deutlich. Sie können Bestell-Websites in Ihrem eigenen Design erstellen lassen und Ihren Gästen eine eigene Liefer-App anbieten – vollständig im Stil Ihres Hauses. So ermöglichen Sie Ihren Kunden Bestellungen direkt bei Ihnen, ohne Vermittler und ohne hohe Provisionen. Tatsächlich sparen Restaurants etwa 14 % Provision pro Bestellung, was im Schnitt 10.000 € im Jahr ausmachen kann. Statt Gebühren an einen Drittanbieter zu zahlen, bleibt dieser Umsatz bei Ihnen.
Lieferkassen bietet alle Werkzeuge, die ein moderner Lieferdienst braucht: von der Bestell-Website über eine Bestell-App für Kunden bis zur Liefer-App für Fahrer sowie Kassensoftware, GPS-Tracker und Marketing-Tools. Das bedeutet, Sie behalten die Kontrolle über Ihr Geschäft und Ihre Kundendaten, können Ihre Lieferzeiten optimieren und Ihren Fahrern live folgen. Große Ketten wie Domino’s Pizza oder Vapiano setzen längst auf eigene Systeme – mit Lieferkassen.de können auch Sie als Gastronom auf eine Liefer-App in Eigenregie setzen und so Ihren Lieferdienst zum Erfolg führen. Kurz gesagt: Diese Lösung ist ein professioneller Lieferservice aus einer Hand, der auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst wird – neutral, effizient und lösungsorientiert.
Lieferando ist die bekannteste und größte Lieferdienst-App in Deutschland. Nachdem sich früher mehrere Anbieter einen Wettbewerb lieferten, hat Lieferando heute praktisch die Marktführerschaft übernommen und sogar Konkurrenten wie Lieferheld und pizza.de geschluckt. Über Lieferando können Sie bei rund 12.000 Restaurants in ganz Deutschland Essen bestellen, von Burger King oder Nordsee bis zum lokalen Imbiss. Gerade in kleineren Städten ist diese App oft die erste Wahl, da hier viele Lieferdienste gebündelt sind.
Für Verbraucher bietet Lieferando eine enorme Auswahl an Küchen und Gerichten – egal ob Pizza, Sushi, Pasta oder indisches Essen, hier werden Sie fündig. Die App zeigt nach Eingabe Ihres Standorts alle verfügbaren Restaurants in der Nähe an und liefert hilfreiche Infos wie Mindestbestellwert, Lieferzeit und Bewertungen anderer Kunden. Filterfunktionen ermöglichen es, nach Küchenart, Bewertungen oder Entfernung zu sortieren.
Außerdem gibt es Treuepunkte bzw. Stempelaktionen und regelmäßige Gutscheine, mit denen Sie bei Bestellungen sparen können. Ein besonderes Plus ist die Vielfalt an Bezahloptionen: Sie können bar an der Tür zahlen oder bequem online via PayPal, Kreditkarte, Apple Pay etc. bezahlen. Live-Tracking gehört ebenfalls zu den Funktionen – Sie sehen in Echtzeit, wo Ihr Essen unterwegs ist.
Für Restaurants ist Lieferando allerdings ein zweischneidiges Schwert: Die enorme Reichweite kann Umsatz bringen, doch Lieferando agiert primär als Vermittler und verlangt für jede Bestellung eine Provision. Viele Gastronomen geben diese Kosten teilweise über höhere Preise an die Kunden weiter. Immerhin verspricht Lieferando, dass Bestellungen über die App nicht teurer sind als direkt beim Restaurant – eine Preisgarantie, die das Vertrauen der Nutzer stärken soll. Insgesamt ist Lieferando für Vielbesteller eine zuverlässige Wahl mit großer Auswahl und hoher Reichweite, besonders in Städten.
Deliveroo ist ein britischer Lieferdienst, der in vielen Ländern als beste Lieferservice-App gilt – bekannt für seine schnellen Lieferungen und Qualität. In Deutschland war Deliveroo einige Jahre aktiv (ähnlich wie ehemals Foodora), hat sich jedoch 2019 vom Markt zurückgezogen. Dennoch lohnt ein Blick auf das Konzept: Der Fokus von Deliveroo lag von Anfang an auf Geschwindigkeit. Die App versprach exakte Lieferzeiten bereits bei Bestellung und richtete sich an Nutzer, die sehr wenig Zeit oder großen Hunger haben. Eigene Kuriere holten das Essen auch aus Restaurants ab, die keinen eigenen Lieferdienst haben, um den Service zu erweitern – ähnlich wie es Foodora tat
Deliveroo bot zudem hochwertige Restaurants an. Zwar war die Auswahl kleiner als bei Lieferando, dafür wurden ausgewählte, teils exklusive Angebote gelistet. Nutzer konnten nach Küche filtern (italienisch, türkisch, deutsch etc.), um genau das zu finden, worauf sie Lust hatten.Natürlich gab es auch hier ein Live-Tracking, sodass Sie Ihre Bestellung in Echtzeit verfolgen konnten.
Barzahlung war bei Deliveroo nicht möglich – bezahlt wurde ausschließlich online (z.B. mit PayPal oder Kreditkarte). Da Deliveroo vor allem in Metropolen lohnenswert war und auf kleinere Städte kaum ausgedehnt wurde, war die Nutzerbasis begrenzt. Heute ist Deliveroo in Deutschland nicht verfügbar, doch international bleibt es ein wichtiger Konkurrent im Essenslieferung-Geschäft (seit 2025 gehört Deliveroo sogar zum US-Anbieter DoorDash). In Deutschland haben andere Dienste diese Lücke gefüllt – einer davon ist Wolt.
Wolt ist ein noch relativ neues Gesicht unter den Lieferservice-Apps in Deutschland, hat sich aber schnell einen Namen als Premium-Lieferdienst gemacht. Ursprünglich aus Finnland kommend, expandierte Wolt 2020/21 in deutsche Großstädte und ist mittlerweile in über 16 Städten aktiv. Wolt legt großen Wert auf Qualität und arbeitet oft mit handverlesenen, gehobenen Restaurants und Cafés zusammen. Viele der angebotenen Lokale finden Sie nicht auf anderen Plattformen – Wolt bietet also Zugang zu kulinarischen Besonderheiten, die über die klassischen Lieferdienste schwer erreichbar sind. Für Nutzer, die bei der Essensbestellung auf außergewöhnliche Gerichte und hohe Qualität setzen, ist Wolt eine großartige Wahl.
Die App selbst ist sehr benutzerfreundlich gestaltet und schlank im Design. Sie können komfortabel durch die Kategorien stöbern und z.B. nach vegetarischen oder internationalen Gerichten filtern. Natürlich bietet Wolt ein Echtzeit-Tracking, das Ihnen genau anzeigt, wann Ihre Lieferung ankommt. Ein weiterer Vorteil: Wolt beschäftigt – ähnlich wie Lieferando es optional tut – eigene Kuriere, die in uniformierter Kleidung schnell per Fahrrad oder Moped ausliefern. Das garantiert eine konsistente Lieferqualität. Bezahlen können Sie bei Wolt bequem per Kreditkarte, PayPal oder anderen digitalen Methoden; in einigen Städten testet Wolt inzwischen sogar Bargeldzahlung als zusätzliche Option.
Kurzum, Wolt positioniert sich als hochwertige Alternative: Wer Wert auf Qualität legt und vielleicht etwas Besonderes ausprobieren möchte, findet hier einen passenden Lieferdienst per App. Beachten sollten Sie lediglich, dass Wolt (noch) hauptsächlich in größeren Städten verfügbar ist und das Angebot in ländlichen Regionen begrenzt bleibt.
Nicht nur fertiges Essen, auch Lebensmittel kommen dank Apps heutzutage in Windeseile zu Ihnen. Flink ist einer der Vorreiter der neuen Supermarkt-Lieferdienste, die den klassischen Einkauf ersetzen können. Die App hat den Markt des Lebensmittellieferens regelrecht revolutioniert. Binnen Minuten – meist in 10 bis 20 Minuten – liefert Flink Ihren Einkauf direkt nach Hause. Dieser Dienst eignet sich perfekt, wenn Sie etwas vergessen haben, spontan frische Zutaten brauchen oder einfach keine Zeit für den Supermarkt haben. Vom täglichen Bedarf bis zum Wocheneinkauf deckt Flink ein breites Sortiment ab: Über 2.300 Produkte sind im Angebot, darunter frisches Obst und Gemüse, Milchprodukte, Getränke, Haushaltswaren und mehr. Die gelieferte Ware stammt aus eigenen kleinen Lagerstandorten in Ihrer Stadt, was die Lieferzeit drastisch verkürzt.
Flink punktet mit Qualität und Frische – viele Produkte sind regional und von bekannten Marken. Die App ist einfach aufgebaut: Sie wählen Ihre gewünschten Produkte aus Kategorien aus (ähnlich wie im Online-Shop), legen sie in den Warenkorb und bezahlen online. Kurz darauf erhalten Sie Ihre Bestellung an der Haustür, geliefert von einem Fahrradkurier. Zeitersparnis und Bequemlichkeit stehen hier im Vordergrund.
Preislich liegen die Artikel ungefähr auf Supermarktniveau; hinzu kommt ein kleiner Lieferkostenbetrag, der aber oft ab einem Mindestbestellwert erlassen wird. In der Pandemie-Zeit erlebte Flink – wie auch Wettbewerber Gorillas oder Getir – einen gewaltigen Aufschwung, da viele Verbraucher Lieferdienste für Lebensmittel zu schätzen lernten. Mittlerweile ist Flink in den meisten größeren Städten Deutschlands vertreten und eine hervorragende Wahl, wenn Sie schnell und spontan einkaufen möchten, ohne das Haus zu verlassen.
Ein besonderes Beispiel unter den Lieferdiensten ist Domino’s Pizza. Der weltweit bekannte Pizza-Lieferdienst zeigt, wie erfolgreich ein eigener Lieferservice mit App sein kann. Domino’s betreibt in Deutschland Hunderte Filialen und konzentriert sich ganz auf sein Kernprodukt: Pizza (nebenbei gibt es auch Pasta, Salate und Snacks). Das Unternehmen setzt jedoch nicht ausschließlich auf Plattformen wie Lieferando, sondern hat von Anfang an eine eigene Bestell-App und Website angeboten. Darüber können Kunden direkt bei Domino’s Pizza bestellen, individuell belegen und Angebote nutzen. Für Pizza-Fans lohnt sich das: In der Domino’s-App gibt es z.B. den Domino’s Club mit Bonuspunkten für jede Bestellung – genug Punkte ergeben eine Gratis-Pizza. Solche Loyalitätsprogramme binden Kunden und bieten einen Anreiz, direkt zu bestellen.
Ein Highlight der Domino’s-App ist der berühmte Pizza-Tracker. Damit können Sie Schritt für Schritt verfolgen, was mit Ihrer Bestellung passiert – von der Zubereitung im Ofen über die Auslieferung bis zum Klingeln an Ihrer Tür. Diese Transparenz schafft Vertrauen und Vorfreude. Zwar können Sie Domino’s-Pizzen vielerorts auch über Lieferando & Co. ordern, doch die eigene Domino’s-App punktet mit einem auf Pizza spezialisierten Service und oft exklusiven Angeboten.
Domino’s zeigt, dass markeneigene Lieferservices eine echte Alternative sein können: Das Unternehmen behält die Kontrolle über den Bestellprozess, spart Vermittlungsgebühren und kann direkt mit dem Kunden kommunizieren. Ähnliche Modelle verfolgen andere Ketten wie z.B. Call a Pizza, die ebenfalls eine eigene Lieferservice-App für iOS und Android hat. Für den Kunden bedeutet das: Wenn Sie genau wissen, was Sie wollen (etwa Ihre Lieblingspizza von Domino’s), bietet die direkte App häufig den besten Service – inklusive Tracking und Treueboni.
Die beste Liefer-App hängt ganz von Ihrem Bedarf ab. Möchten Sie eine große Auswahl verschiedenster Restaurants und Küchen, dann führt kaum ein Weg an Lieferando vorbei – hier finden Sie nahezu alles, und dank Bewertungen und Filtern treffen Sie schnell eine gute Wahl. Legen Sie Wert auf spezielle oder gehobene Küche und schnelle Lieferung mit hoher Qualität, ist Wolt eine hervorragende Option. Soll es statt fertig zubereitetem Essen lieber der Wocheneinkauf oder frische Zutaten sein, liefern Dienste wie Flink Ihre Lebensmittel in Minuten nach Hause. Und wenn Ihnen der Sinn nach Ihrer Lieblingspizza steht, bieten Domino’s (oder vergleichbare Lieferketten) mit ihren eigenen Apps oft den direktesten Weg zur warmen Mahlzeit – inklusive Live-Tracking bis zur Haustür.
Für Verbraucher heißt das: Sie haben die Wahl. Die vorgestellten Lieferservice-Apps helfen Ihnen, den Hunger zu stillen, egal ob mit einer schnellen Pizza auf der Couch oder dem kompletten Einkauf fürs Wochenende. Jede dieser Apps hat bestimmte Vorteile – sei es die Vielfalt von Lieferando, die Premium-Auswahl von Wolt, die Tempo-Lieferung von Flink oder die Spezialisierung von Domino’s.
Für Restaurantbetreiber stellt sich zusätzlich die Frage: externer Lieferdienst oder eigener Service? Die großen Plattformen verschaffen Reichweite, bringen aber Gebühren und Abhängigkeiten mit sich. Eine eigene Liefer-App kann hier eine sinnvolle Möglichkeit sein, um unabhängig zu bleiben und Stammkunden direkt zu bedienen. Lösungen wie Lieferkassen.de bieten genau diese Chance, indem sie Ihnen die technische Plattform für einen eigenen Online-Bestellservice bereitstellen – ohne Provisionsverlust und mit voller Kontrolle über Ihr Geschäft. Letztlich kommt es darauf an, welche Strategie zu Ihrem Restaurant passt.
Ob Sie als Kunde nun per App Ihr Essen bestellen oder als Gastronom Ihren Lieferservice optimieren möchten – die heute verfügbaren Lieferdienst-Apps machen es so einfach wie nie, gutes Essen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu bekommen. Bon Appétit!